Anekdoten

 

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Ich möchte an dieser Stelle in loser Reihenfolge ein paar Auszüge aus alten Chroniken veröffentlichen. Sie geben uns interessante Einblicke in die "gute alte", längst vergangene Zeit.

Diese Chronik hat Herr Pfarrer Uffelmann im Jahre 1942 verfasst.   Nun der Text:

Aus der Zeit 1870 -1900 mögen einige Neu- und Erweiterungsarbeiten erwähnt sein, die nicht nur den jeweiligen Familienbedürfnissen dienen, sondern auch die Dorfgestaltung verschönern helfen. auch die Inneneinrichtung hat sich verbessert. Die sonst noch viel mit Lehmboden, zuweilen auch mit Gips versehenen Stuben sind gedielt, die Wände tapeziert und mit Bildern von Angehörigen, namentlich aus der Soldatenzeit, sowie religiösen Gepräges (Konfirmationsscheine) usw. behangen, und der Opa braucht nicht mehr auf der harten Holzpritsche hinter dem Kachelofen sein Mittagsschläfchen zu halten. Nun ist dafür das Sofa oder die "Chaise longue" da. Der Anbruch einer neuen Zeitepoche macht sich bald auf der ganzen Linie bemerkbar, die alten Kamine sind verschwunden, neue Herde und Öfen wurden errichtet. Der "Schwarze Mann" und Schrecken der Kinder klettert nicht mehr von der Küche barfuß den Kamin empor, um den Ruß abzukratzen, und die ganze Küche einzustäuben. Sehr ansprechend ist es,  dass in den meisten Häusern Blumenzucht betrieben wird, und im Sommer selten ein Haus zu finden ist, das nicht Blumen an den Fenstern und im Garten aufzuweisen hat.

 

 

 

 

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